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Woher kommt der Kies?

Kies und Sand - Geformt und veredelt von Gletschereis, Wasser und Wind.

Während der letzten 1,5 Millionen Jahre wechselten Eiszeiten mit Schmelzphasen. Die Flüsse trugen riesige Mengen Schlamm und Geröll talwärts und schütteten die Senken auf.

Immer wieder überzogen Eispanzer der eiszeitlichen Gletscher unsere Gebirge. Das Eis sprengte das Gestein aus den Felsmassiven. Es stürtzte zu Tal und wurde zerkleinert.

Unter dem gewaltigen Druck der Schuttkegel und der Eislasten wurde mürbes und weiches Gestein zu Staub zermahlen, von den Schmelzwassern ausgewaschen und vom Wind fortgetragen. Übrig blieben nur die härtesten und widerstandsfähigsten Gesteine.

In den reißenden Flüssen auf dem weiten Weg von den Gebirgen zu den heutigen Lagerstätten bekamen diese Steine ihren letzten "Schliff".




Mensch und Natur

Schon die römischen Baumeister wussten die Vorzüge von Sand und Kies zu schätzen. Und so gibt es seit der Zeit der Römer Sand- und Kiesabbau in Deutschland.

Keine Frage, Kiesabbau ist ein Eingriff in die Landschaft. Kiesabbau kann heute aber auch die verloren gegengene Flussdynamik ersetzen, bei der natürliche Gewässer entstanden sind.

Der Abbau hinterläßt somit also nicht nur ein Loch, sondern strukturreiche Gewässer.

Aber auch schon während der Kiesentnahme in unseren Werken entstehen Nischen für viele bedrohte Arten, wie z.B. Uferschwalben, Haubentaucher und Regenpfeiffer.



                                             Rekultivierte Baggerteiche in der Ederaue


Wofür der ganze Kies?

Kiese und Sande sind wichtige Baurohstoffe, zum Beispiel für Beton oder für den Garten-, Landschafts- und Straßenbau.

Sand ist zudem Grundstoff der Glas- und Keramikherstellung und Bestandteil von Klebern, Spachtelmassen oder Reinigungsmitteln.

Rund 275 Millionen Tonnen Kies und Sand werden somit Jahr für Jahr bundesweit verarbeitet.


Texte auszugsweise: Industrieverband Steine und Erden e.V.